Schwanger?!

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Vor einigen Wochen hatten mein Freund und ich ein Erlebnis… ein Erlebnis der besonderen Art…
Ich kann es irgendwie nicht in Worte fassen, aber ich beginne einfach mal, wie es angefangen hat.
Ich war eine Woche überfällig… Gedanken habe ich mir natürlich gemacht, ob ich schwanger sein könnte, aber ich wollte mich nicht allzu sehr verrückt machen, da ich schon ganz oft geglaubt habe schwanger zu sein, deshalb nahm ich es erst mal nicht so ernst. Was ist schon eine Woche? Ich versuchte mich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass mein Zyklus bestimmt spinnt. Ich versuchte erst mal gar nicht dran zu denken und habe mich mit der Uni und anderen Dingen abgelenkt. Mein Freund fragte immer wieder nach und auch meine Assistenten nervten mich mit der Fragerei, ob ich endlich meine Tage bekommen habe.

Es ist ein großer Traum mit Tim eine kleine Familie zu gründen! Früher habe ich mir eingeredet, dass ich Kinder nicht mag, aber seitdem ich in einer festen Beziehung bin, ist mir bewusst geworden, dass das nur eine Art Selbstschutz war.
Ich habe natürlich große Angst davor! Ich frage mich, ob das auch geht… Habe ich mit meiner Behinderung, die sich auf meine Muskulatur auswirkt, überhaupt genügend Kraft für die Schwangerschaft?
Ich habe eine starke Skoliose. Das gibt mir natürlich zu denken, ob mein Baby überhaupt genügend Platz in meinem Bauch hat?!
Wie wird die Geburt sein? Ich habe sicherlich nicht genügend Kraft, um es selbst auf die Welt zu bringen.
Bekomme ich eine zusätzliche Assistenz für mein Kind? Meine Assistentin ist auf keinen Fall in der Lage sich um meine Bedürfnisse und um die meines Kindes zu kümmern. Übernimmt die Stadt die Bezahlung einer zweiten Assistentin?
Auf jeden Fall würde ein großer Papierkrieg bevorstehen…
Dann wäre da noch was, womit ich mich eigentlich nicht beschäftige, aber da ich eventuell Verantwortung für ein kleines Lebewesen übernehmen werde, kommt es in mir auf…ich bekam mit ungefähr zwei Jahren die Diagnose „Spinale-Muskelatrophie Typ 2“ und die besagt, dass ich eine verkürzte Lebenserwartung habe. Zumindestens hat man das meinen Eltern gesagt, als die Diagnose gestellt wurde. Als Jugendliche habe ich meine Ärzte gefragt, wie lange es mich geben wird, woraufhin sie mir sagten, dass sie das weder sagen können noch wollen. Die Medizin ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass man solche Prognosen nicht mehr stellen sollte. Da ich mich nachts beatmen lasse, kann man wohl noch weniger voraussagen, wie lange es mich geben wird… weil dadurch zum Beispiel die Gefahr eines Atemstillstands in der Nacht vermieden wird. Wie gesagt, eigentlich denke ich gar nicht darüber nach, aber wenn ich mich wirklich entscheiden würde ein Kind zu bekommen… ich frage mich einfach dabei… ob es meinem Kind gegenüber fair ist?! Eventuell auch ohne Mutter aufzuwachsen.
Ich weiß noch nicht mal, ob es eintreten wird und die Ärzte haben mir auch keine Zeit oder Frist genannt, deshalb ist es wahrscheinlich auch nicht nötig sich jetzt darüber Gedanken zu machen. „Andere Kinder verlieren ihre Eltern oder ein Elternteil eventuell durch einen Autounfall oder andere Geschehnisse… mach dir nicht über Dinge Gedanken bei denen du nicht weißt, ob sie überhaupt eintreten werden. Ich bin mir sicher, wir werden großartige Eltern sein.“, sagte mir mein Freund Tim. Recht hat er ja, aber irgendwo verfolgt es mich zwischendurch trotzdem…

Nun ist auch mittlerweile noch eine Woche vergangen, ich war somit zwei Wochen überfällig.
Ich bin morgens mit Übelkeit aufgewacht, tagsüber war mir sehr schwindelig und mir wurde häufig mal schwarz vor Augen… zusätzlich war ich tagsüber unheimlich müde, was ich eigentlich von mir so nicht kenne.
Ich rief meine Mutter an und fragte sie, wie es war als sie mit mir schwanger war. Sie berichtete mir von leichter Übelkeit, Ohnmachtsanfällen und starker Müdigkeit… daraufhin bekam ich große Panik!
Vor lauter Panik kam ich auf die blendende Idee mit meinen Ovulationsstäbchen (diese bestimmen eigentlich die fruchtbaren Tage der Frau, aber laut der Gebrauchsanweisung kann man angeblich auch die Schwangerschaft damit bestimmen). Nun ja, laut diesem Test war ich wirklich schwanger! Ich hing über dem beschissenen Klo mit dem positiven Test und bekam kaum Luft und einen Schweißausbruch nach dem anderen…
Ich bin ja eigentlich mit meinem Studium nicht fertig. Tim und ich wohnen auch noch nicht zusammen, wir führen nämlich eine Fernbeziehung. Eine Schwangerschaft ist zur Zeit absolut nicht passend! Also nahm ich ein paar Stunden später noch ein Ovulationsstäbchen und machte noch einen Test, dieser war jedoch ebenfalls positiv.
Doch irgendwie kam mir das ganze komisch vor. Ich hatte einfach nicht das Gefühl, dass ich schwanger bin, obwohl es dafür ganz viele Anzeichen gab. Nun saß ich da auf meinem Klo und rief heulend Tim an. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass wir eventuell Eltern werden, schwiegen wir uns gegenseitig an. Der Schock saß tief! Meine Assistentin war in diesem Moment natürlich auch total in Aufruhr. Ich habe ihr gesagt, dass ich diesen Ovulationsstäbchen nicht traue und daraufhin bot sie mir an auch so einen Test zu machen, schließlich hatte ich noch 50 Stück in meiner Schublade liegen. Ich hielt es für eine gute Idee und fuhr im Flur hin und her, während sie den Test gemacht hat. Ein wenig blass im Gesicht kam sie aus meinem Badezimmer und teilte mir mit, dass sie ebenfalls schwanger ist. „Das kann doch nicht sein! Das wäre nun wirklich ein dummer Zufall, wenn wir jetzt beide schwanger sind! Wir sollten uns morgen einen richtigen Schwangerschaftstest besorgen und dann haben wir Klarheit….“, gab ich genervt von mir.
Über das Ergebnis meiner Assistentin war ich natürlich auch geschockt. Ihr müsst nämlich wissen, dass zur Zeit eine Assistentin nach der anderen schwanger wird und ich nicht das Gefühl los werde, dass ich eine Art Fruchtbarkeitsgöttin bin. Aber ich hatte ja meine eigenen Probleme!
Wir entschieden uns schlafen zu gehen und den morgigen Tag abzuwarten.
Am nächsten Tag bin ich dann ohne vorher auf Toilette zu gehen direkt mit meiner Assistentin zum Rossmann (Drogeriemarkt) gedüst. Ihr hättet dabei sein müssen, wie wir zwei mit drei Schwangerschaftstests und mehreren Chipstüten an der Kasse standen. Die Nerven lagen schließlich blank! Da war Nervennahrung absolut erforderlich! Ich glaube, das war die längste Nacht meines Lebens. Ich habe selbstverständlich sofort den Test gemacht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr nervös ich war und am ganzen Körper vor Aufregung zitterte .
Dieser Test ergab, dass ich nicht schwanger bin. Ich war total verwirrt von den ganzen positiven und negativen Ergebnissen. Aber auf der Verpackung des Schwangerschaftstest stand, dass das Ergebnis zu 99 % sicher ist. Ich war irgendwie erleichtert und habe dem Test einfach mal vertraut.

Es vergingen Tage und meine Schwangerschaftsanzeichen verstärkten sich und meine Periode blieb immer noch aus. Mittlerweile war ich auch über drei Wochen überfällig. Alle redeten auf mich ein, ich solle doch zum Frauenarzt gehen und mir Klarheit verschaffen. Ich machte auch in der Zeit noch einen weiteren Schwangerschaftstest, der ebenfalls negativ war.
Aber irgendwie glaubte ich langsam, dass ich doch schwanger bin. Ich habe Horrorstorys auf Schwangerschaftsforen gelesen, in denen Frauen berichtet haben, dass sie 13 negative Schwangerschaftstest vor sich liegen hatten und der Frauenarzt ihnen aber mitgeteilt hat, dass sie doch schwanger sind. Vielleicht gehöre ich ja auch zu diesen Frauen, dachte ich mir. Mir war bewusst, dass ich zum Frauenarzt muss!
Das Problem dabei ist nur, dass ich eine große Frauenarztphobie habe und mir sogar lieber die Weisheitszähne ziehen lassen würde, als dass ich zum Frauenarzt gehe. Ich übertreibe wirklich nicht!
Ich lag nur noch im Bett, weil mir so übel war und ich am liebsten den ganzen Tag geschlafen hätte. Zu allem Übel wurde ich auch noch krank und musste deshalb Antibiotikum einnehmen. Meine Mutter kam mich besuchen, um mich gesund zu pflegen. Dabei redete sie die ganze Zeit auf mich ein, ich müsse dringend zum Frauenarzt. Hielt mir natürlich auch Vorträge, dass ich besser beim Sex aufpassen müsse und und und… Sie teilte mir mit, dass sie große Angst davor hat, dass mir was passieren könnte während der Geburt oder der Schwangerschaft. Ich verstand natürlich ihre Sorgen…. Ein Satz bleibt mir glaube ich für immer in Erinnerung: „Schau dich an und überlege gut, was du machen möchtest. Ich bin hergekommen, um dich gesund zu pflegen und dir beim Abhusten zu helfen, weil du kräftemäßig dazu nicht mehr in der Lage bist. Du bist wehrlos! Glaubst du, du könntest dich da noch um ein Kind kümmern und es großziehen?“ Dieser Satz meiner Mutter hat mich zutiefst getroffen! Ich habe mich danach selbst infrage gestellt als eventuell werdende Mutter… Das hat alles nicht geholfen! Im Gegenteil, ich fühlte mich immer mehr entmutigt.
Ich fing an mir große Vorwürfe zu machen, weil ich zu dem Zeitpunkt noch Marcumar („Blutverdünner“) eingenommen habe. Ich erinnerte mich daran, dass mein Arzt mir noch gesagt hat, dass ich während der Behandlung auf gar keinen Fall schwanger werden darf, da ich sonst das Kind verlieren würde. Eine meiner Assistentinnen ist mit einem Arzt zusammen und hat ihm von mir erzählt… Er riet mir dringend zum Frauenarzt zu gehen, um sicher zu gehen, ob ich schwanger bin oder nicht, da Marcumar zu schweren Missbildungen des Embriyos führt.
Ich bekam große Angst, denn ich wusste noch nicht mal, ob Tim und ich ein höheres Risiko haben ebenfalls Kinder mit einer Muskelerkrankung zur Welt zu bringen. Wenn ich dann noch aufgrund meiner Fahrlässigkeit (Frauenarztphobie) dafür sorgen würde, dass mein Kind mit einer „noch größeren Behinderung“ zur Welt kommt, dann hätte ich mir das nie verziehen! Versteht mich nicht falsch, ich würde mich absolut für das Kind entscheiden, wenn es mit einer Behinderung geboren wird! Aber was man verhindern kann, sollte man verhindern, wie zum Beispiel die Sache mit dem Marcumar.
Ich suchte mir eine Frauenärztin aus, was gar nicht mal so einfach war, da nicht alle Praxen barrierefrei sind. Ich bekam sogar ziemlich schnell einen Termin und somit fuhren mein Tim und ich am nächsten Tag zum Kinderwunschzentrum, in dem die Frauenärztin arbeitet. „Kinderwunschzentrum“ das war wohl auch eine Art Ironie des Schicksals!
Die Frauenärztin gab sich wirklich große Mühe mir meine Ängste zu nehmen, doch dieser Termin war der absolute Horror. Es gelang absolut gar nichts. Sie konnte weder einen vaginalen Ultraschall noch einen Abstrich machen, weil ich unheimlich verängstigt war und starke Schmerzen hatte. Wir entschieden uns deshalb erst mal nur ein Blutbild machen zu lassen, damit ich wieder ein wenig entspannen konnte. Doch auch dies war ein schwieriges Unterfangen. Ich glaube, ich wurde 6-8 mal gestochen und beim letzten Stich kamen auch nur 2-3 Tropfen Blut raus. Dieses bisschen Blut gab sie ins Labor, in der Hoffnung, dass man wenigstens den HCG Wert bestimmen kann. Sie versprach mir, mich am nächsten Tag anzurufen und mir mitzuteilen, ob das Labor etwas herausfinden konnte. Ansonsten hätte ich noch mal kommen müssen, um etwas mehr Blut abzugeben. 😀
Als ich aus dem Behandlungszimmer mit Tim rausging, stand am Empfang eine kleine Familie, die wahrscheinlich vor ein paar Tagen ein Baby zur Welt gebracht hat. Ich sah die glücklichen Gesichter und in diesem Moment überkam mich ein riesiges Gefühlschaos. Ich wollte nur noch schnell raus aus dem Gebäude. Vor dem Eingang blieb ich stehen und versuchte mich ein wenig zu beruhigen. Doch es gelang mir nicht, mir flossen nur so die Tränen herunter….. Mir wurde bewusst, dass es das ist, was ich möchte. Ich möchte Mutter werden!
Ich war in dem Moment so glücklich darüber, dass Tim mitgekommen ist. Er ist extra aus Bochum gekommen, um mir beizustehen und hat sogar den Hebelifter mitgenommen, damit ich die Möglichkeit habe beim Arzt auf Toilette zu gehen , dies hätte ich sonst nicht gekonnt. Da ich vor Aufregung alle 10 Minuten auf Toilette muss, war es mir wirklich eine große Hilfe!!

Ich bekam am nächsten Tag den Anruf von der Frauenärztin: „Guten Tag Frau Alekseev! Erst einmal möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich gute Nachrichten für sie habe. Sie sind eindeutig nicht schwanger!…“ Nach diesem Satz habe ich irgendwie aufgehört zuzuhören. Ich wurde wütend und fragte mich, woher die blöde Kuh wusste, dass das gute Nachrichten für mich sind? Ich hätte am liebsten alles um mich herum klein geschlagen… Ich habe gemerkt, dass ich von dem Ergebnis einfach enttäuscht war und mir irgendwo gewünscht habe doch schwanger zu sein.
Irgendwann habe ich mich dann doch beruhigt!
Tim und ich sind im Nachhinein ganz froh, dass es so ausgegangen ist. Vor allem auch wegen der Marcumar Geschichte. Wir wollen erstmal zusammenziehen und uns dann den Kinderwunsch erfüllen! Bevor wir uns jedoch diesen Wunsch erfüllen, wollen wir Spezialisten heraussuchen, die uns aufklären können, welche Gefahren für mich und unser Kind vorherrschen oder auch nicht und auch um in Erfahrung zu bringen, ob unser Kind mit einer Behinderung auf die Welt kommen würde. Uns ist es wichtig, nicht um uns dann gegen das Kind zu entscheiden, sondern um uns einfach drauf einstellen zu können. Dann werden wir natürlich dafür kämpfen eine weitere Assistenz zu bekommen, die uns dabei unterstützt unser Kind zu pflegen…
Eins steht fest, es wird ein langer und harter Weg uns diesen Wunsch zu erfüllen, weil wir uns so viele Dinge dafür organisieren müssen. Ich bin wirklich gespannt und freue mich darauf! Wir werden euch natürlich alles berichten 🙂

Nach der ganzen Geschichte bin ich auf eine Kurzdoku gestoßen, die mir unheimlich viel Mut gemacht hat, mich nicht von meiner Behinderung ausbremsen zu lassen.
Wie ich finde, eine wundervolle Frau:
http://www.ardmediathek.de/tv/Lokalzeit/Lebenslinien-Birgit-Kalwitz/WDR-Fernsehen/Video?documentId=27205326&bcastId=25377998

alles Liebe wünsche ich euch,
eure Katja

9 Gedanken zu „Schwanger?!“

  1. Hallo Katja!
    Ich glaube Dir, welches Gefühlschaos Du da durch gemacht hast.
    Meine Freundin mit spastischer Tetraparese und Skoliose und ich haben uns ähnliche Fragen gestellt. Sie hat auch eine Top-Frauenärztin, die auch meinte, von Ihr aus spräche nichts gegen eine Schwangerschaft. Nur das man das Kind einen Monat früher holen sollte, da Sie sonst das Gewicht zu sehr belasten könnte und es dann zu Problemen führen würde. Durch ihre Spastik würde sowieso nur ein Kaiserschnitt in Frage kommen. Ist zwar Schade, meint meine Freundin, aber nicht zu ändern.
    Sie empfahl uns aber, dieses zusätzlich von unserem Orthopäden abklären zu lassen. Ob das Kind auch genügend Platz hätte zu wachsen etc.
    Genau wie Ihr, haben wir auch erst ein Kind „geplant“, wenn wir zusammen gezogen sind, damit wir dann beide für das Kind da sein können.
    Noch mal zur Erinnerung, ich habe keine Behinderung. Aber einen Fulltime – Job in einer WfB als Gruppenleiter.
    Haltet an Eurem Traum fest und lebt ihn.
    Liebe Grüße, Michael

    1. Dabei sind sie auch geduldig und kf6nnen im Notfall ohne Skandal heelfn, anhf6ren, man muss mit ihnen mehr bewegen, was auf die Gesundheit positiv wirkt und sie sind einfach so drollig, dass man den Stress vergessen LG,Helen

  2. Hallo Katja,

    ich verfolge Deinen Blog von Anfang an mit großem Interesse. So eine Achterbahn der Gefühle, wie Du sie schilderst, haben viele Frauen schon erlebt. Ich selber nutze seit über acht Jahren die symptothermale Methode der Malteser zur Zyklusbeobachtung und zur Verhütung. So hat man seinen Zyklus immer im Blick und weiß genau, in welcher Phase man ist, ob es überhaupt technisch möglich ist, schwanger zu sein, und man weiß auch sicher, wenn man schwanger ist. Ich kann nur jeder Frau wärmstens empfehlen, ihren Zyklus zu beobachten, denn dieses Wissen macht einen unheimlich STARK! Es ist unglaublich faszinierend zu sehen, wie der eigene Körper funktioniert.

    Die symptothermale Methode der Malteser Arbeitgruppe NFP nennt sich seit einiger Zeit „sensiplan“, also könntest Du danach googeln. Oder auch „NFP“ oder „NFP-Forum“, das ist ein großes Nutzerinnenforum zu dem Thema. Ich vermute, die komplette Methode anzuwenden wird für Dich schwer möglich sein (es sei denn, Du möchtest Deine Assistenz sehr weit in diese Dinge einbeziehen), aber zumindest die Temperaturbestimmung sollte möglich sein und hilft bei der Zyklusbeobachtung schon sehr weiter. Informiere Dich bei Interesse in dem Zusammenhang mal über das Stichwort „iButton“. Der ist zwar nicht „regelkonform“, aber sofern Du die Methode nicht zur Verhütung nutzen willst, ist das ja egal. Ich selber kann mir jedenfalls kaum noch vorstellen, wie es ist, nicht genau zu wissen, wo ich im Zyklus stehe.

  3. Liebe Katja,
    Ich verfolge deinen Blog von Anfang an 😉 Ich finde deine Offenheit, deinen Mut einfach klasse! Immer wieder berühren mich deine Beiträge und regen zum nachdenken nach. Vielen Dank dafür und dir und deinem Freund nur das Beste für die gemeinsame Zukunft! 😉

  4. Hallo liebe Katja:),
    ich finde deinen Blog super! Deine offene und ehrliche Art imponiert mir sehr und ich freue mich auf weitere Blogeinträge!
    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für dich, deinen Freund und auch deine weitere berufliche Zukunft als Sozialarbeiterin!
    Viele Grüße,
    Misa (Studierende Soz. Arbeit fh Köln:D)

  5. Liebe Katja,

    Ich kann deine Panik und sein gefühlschaos verstehen!
    Aber bevor ihr euch entscheidet ein Kind zu bekommen würde ich euch ans herz mal mit betroffenen „Kindern“ zu reden! (also mit Menschen bei denen ein oder gleich beide Eltern behindert sind!)
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass man es als Kind oft nicht leicht hat! Und bei mir ist nur meine Mutter beeinträchtigt!
    Es ist alles nicht ganz einfach!!!
    Ich wünsche euch alles Glück der Welt! Ihr werdet euren weg schon gehen … In mit oder ohne Kind!
    LG

  6. Sehr geehrte Katja,

    sicherlich bist du mit deinem/deiner Gynäkologen/Gynäkologin in Kontakt gekommen und er/sie hat dich ganz bestimmt über alles aufgeklärt. Vergiss nicht, das ich und alle in deinen Blog nur dein bestes wollen und wir dich nur in Schutz nehmen. Selbstverständlich kannst auch du ein kerngesunden Säugling zur Welt bringen. Es hat alles schon gegeben. Es gibt Menschen, den fehlen die Gebeine (oder die Arme). Das Schicksal hat es trotzdem gut gemeint und ihnen ein gesundes Kind geschenkt. Die medizinische Forschung ist heutzutage enorm fortgeschritten. Die Palette ist sehr groß, du kannst auch ein sogenanntes „maßgeschneidertes“ Kind zur Welt setzen. Am besten, du informierst dich bei dem Arzt deines Vertrauens.

    Elena 🙂

  7. Sehr geehrte Katja,

    Ich wünsche mir nur das beste für dich. Wenn du es irgendwann mal geschafft hast und
    Mutter wirst, dann segne Gott deinem Mann,dich,liebe Katja, und deinem Baby. Seid euch aber auch stets eurer Verantwortung bewusst.Ein Kind groß zu ziehen ist keine leichte Aufgabe.Es ist eine Lebenseinstellung. Ich persönlich gebe zu, noch keine Mutter zu sein,war aber bereits als Kind eine Nanni. Liebe Katja: Viel Geduld und Ausdauer brauchst du. Ich vermute mal, du wirst von deiner Familie viel Unterstützung bekommen müssen. Aber ich weiß, das du ein starkes Mädchen bist,und sehr hart an dir arbeitest. Mach weiter so und gib niemals auf!

    Elena 😉

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