Das bin dann wohl ich und mein Blog!

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Hallo liebe Leserinnen und Leser 😉

Ich heiße Katja und studiere Soziale Arbeit (BA) in Köln.
Seit Oktober 2012 lebe ich in der wünderschönsten Stadt der Welt: Köln!…und seit dem lebe ich auch in Freiheit. Freiheit ist wahrscheinlich mein Lieblingswort! Nein, nicht dass ihr es falsch versteht, ich habe davor nicht in Sklaverei gelebt.
Ich bin bei meinen Eltern aufgewachsen und habe 22 Jahre bei ihnen verbracht.
Im Oktober konnte ich dann endlich ausziehen. Nach dem Abitur freut sich ja eigentlich jeder junge Mensch flügge zu werden und sein eigenes Nest zu bauen. Man möchte viel erleben, Party machen und einfach nur glücklich sein. Das wollte ich auch, absolut!
Es steckte jedoch mehr dahinter. Ungefähr ab dem zweiten Lebensjahr bekam ich die Diagnose Spinale Muskelathrophie. Um es einfach zu erklären, ist dies eine Muskelerkrankung. Ganz WICHTIG: Ich leide nicht an einer Muskelerkrankung, sondern lebe mit dieser Diagnose!
Es bedeutet für mich, dass ich meinen Körper kaum bewegen kann. Meine Füße kann ich millimeterweise bewegen. Allerdings bin ich nach 3 bis 4 Millimeter Bewegung am Ende meiner Kräfte. Meine Arme sind noch am mobilsten. Ich bin noch in der Lage mit einer Gabel selbstständig zu essen, dies dauert allerdings sehr lange und ist ebenfalls kräftezerrend. Das Schreiben gelingt mir zwar, aber auch nur langsam und auch nicht lange Texte am Stück. Meinen Blog verfasse ich übrigens mit Hilfe meines Smartphones, das ich problemlos und uneingeschränkt nutzen kann.
Es fühlt sich an, als wären meine Arme und Beine zu schwer für mich.
Viele fragen mich, ob ich meine Beine spüren kann. Ja durchaus, ich bin nicht querschnittsgelähmt. Ich fühle alles, wenn man mich streichelt, küsst, kitzelt, kneift, kratzt…Jetzt habt ihr vielleicht ein ungefähres Bild von meiner Behinderung.
Seit Oktober 2012 habe ich eine 24-Stunden-Assistenz (keine Betreuer!!!). Ohne Assistenz wäre ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben für mich nicht möglich. Sie pflegen mich (duschen, helfen mir bei Toilettengängen…), erledigen mit mir den Einkauf und den Haushalt, kochen mit mir und reichen mir das Essen an (ich hasse das Wort füttern!), ändern nachts meine Liegeposition, begleiten mich bei Freizeitaktivitäten… Ich habe ungefähr acht Assistentinnen und mit diesen verbringen ich jeweils 24 Stunden oder 48 Stunden am Stück, meistens wechseln sie sich alle zwei Tage ab. Ich kann tun und lassen was ich will. Ich kann duschen, essen und ausgehen, wann ich will. Das beudeutet für mich Freiheit! Das macht mich unheimlich glücklich.
Glücklich? Geht das mit einer Behinderung? JA! Ich habe eine Schwerstbehinderung und bin glücklich, finde mein Leben lebenswert und bin meiner Mutter dankbar, dass sie mich nicht abgetrieben hat!!!!
Was ich hier mit dem Blog bezwecken will?…Ich will euch zeigen, dass ich ein ganz normales Leben führe, wie jeder andere auch. Wobei was ist schon normal?
Natürlich werden mir durch meine Behinderung Grenzen gesetzt, aber die größten Grenzen werden mir durch die Denkweise unserer Gesellschaft gesetzt.
Es fängt schon damit an, dass alle verwundert sind, weil ich Studentin bin oder weil ich mich nachts in Clubs aufhalte… ich werde noch über genügend solcher Situationen berichten.
In meinem Blog werde ich verschiedene Themen ansprechen.
Zur Zeit beschäftigt mich das Thema Sex. Das hat viele Gründe. Natürlich auch, weil ich Sex liebe. Sex gehört für mich zu den schönsten Dingen der Welt! Ich bin in einer Beziehung und dadurch ist das Thema Sex noch präsenter. Mein Freund hat auch eine Muskelerkrankung, die weit fortgeschritten ist (ebenfaĺls wie bei mir). Das erschwert unser Sexleben, aber dennoch haben wir eins! Dafür müssen wir offen darüber sprechen können, um überhaupt unser Sexualleben ausleben zu können. Warum? Weil unsere Assistenten oder spezielle Sexualassistenten uns helfen unsere sexuellen Bedürfnisse auszuleben. Aber was genau damit gemeint ist, verrate ich euch noch in den folgenden Blog-Einträgen.
Mir ist zudem auch aufgefallen, dass z.B. Behinderung und Asexualität gleichgestellt wird. Was in meinen Augen auch erschreckend ist, dass viele mit Behinderung, sich für ihre Sexualität schämen und nicht darüber sprechen mögen, weil das Thema Sexualität und Behinderung tabuisiert wird. Selbst wenn man sich eingesteht, dass Menschen mit einer Behinderung ein Sexualleben haben oder sich eins wünschen, dann spricht man leider meistens nur noch davon, dass sie sich einfach nur Nähe, Kuscheleinheiten und Liebe wünschen. Natürlich wünscht sich auch das jeder. ABER als ich noch Single war, kann ich mich gut daran erinnern, dass ich auch einfach mal nur poppen wollte. Glaubt mir, so geht es vielen anderen mit Behinderung auch! So viel zu dem Thema.
Ich möchte und werde auch deshalb die Dinge beim Namen nennen. Für Einige wird es vielleicht provokant klingen. Wenn das der Fall sein sollte, dann habe ich auf jeden Fall mein Ziel erreicht. Ich möchte die Menschen wachrütteln. Ich will, dass sie „verstehen“, dass auch Menschen mit einer Behinderung Bedürfnisse, Wünsche, Fantasien, Vorstellungen…haben, wie jeder andere auch und das in jeder Hinsicht.
Das liegt auch sicher daran, dass viele gar keine Menschen mit einer Behinderung kennen. Und es liegt auch sicher daran, dass es zu wenig Menschen mit einem Handicap gibt, die offen über sich erzählen. Ich wünsche mir, dass sich das ändert. Deshalb fange ich an zu reden.
Ich werde viele Themen ansprechen. Ich hoffe es gefällt und öffnet so manchem die Augen!

Selbstverständlich sind Kommentare erwünscht! Ich wüsste gerne, womit ihr einverstanden seid oder was ihr komplett anders seht. Ich bin immer dankbar für neue Ideen und Gedanken, deshalb stellt gerne Fragen oder schlagt Themen vor!
Viel Spaß beim Lesen 🙂

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42 Gedanken zu „Das bin dann wohl ich und mein Blog!“

  1. Hey, ich bin auf deinen Blog gestoßen und finde deinen Beitrag unglaublich toll! Ich studiere Erziehungswissenschaft und sitze eigentlich gerade vorm PC um an meiner Hausarbeit über Inklusion weiterzuschreiben. Dein Text hat mich sehr berührt und ich finde es sehr mutig und auch gut, dass du das Thema Sexualität ansprichst. Meistens werden Menschen mit Behinderung auf diese reduziert und es wird vergessen, dass sie auch Wünsche und Bedürfnisse wie alle anderen Menschen haben. Ich denke du kannst vielen Menschen die Augen öffnen und sie auf die Persönlichkeit, welche in dessen Verständnis oft hinter der Behinderung verloren geht, aufmerksam machen.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Spaß beim Schreiben!!

    Liebe Grüße,
    Mandy

  2. Liebe Katja…
    …ich finde Deinen Blog, Deine Offenheit und Deinen Mut ganz klasse!!!Weiter so- vielleicht verstehen die Menschen dann endlich mal den gesamten Umfang des Themas, aber auch die Tatsache, dass wir alle gleich sind.
    Daumen hoch!!!

  3. Hallo Katja, ich bin Mutter eines schwerst-mehrfach-behinderte jungen mannes der gerade dabei ist seine sexualität zu entdecken, ich finde daran nichts peinlich und ich unterdrücke es auch nicht, gleichwohl es nicht einfach ist entsprechende hilfe zu finden z.B. in den frage, wie weit darf ich ihn anleiten, wie schaffe ich freiräume für intimität u.s.w.
    Ich bin sehr gespannt wie es in deinem block weiter geht.
    Lg
    Karin

    1. Liebe Karin,
      ich muss sagen, dass dein Kommentar mich wirklich sehr berührt und beschäftigt hat.
      Ich finde es wirklich gut, dass du die Entdeckung der Sexualität deines Sohnes nicht unterdrückst. Das ist wirklich ganz wichtig!
      Ist es dir vielleicht möglich dich mit ihm darüber zu unterhalten, inwiefern er sich von dir Unterstützung wünscht und wo seine/eure Grenze liegt?
      Ansonsten gibt es Ansprechpartner, wie zum Beispiel Sexualbegleiter. Vielleicht wäre folgender Link für dich/euch interessant:http://www.deva-bhusha.de/sexualbegleitung/sexualbegleitung-vernetzt/
      ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute!
      Liebe Grüße,
      Katja

  4. hallo katja !!!

    deinen blog und deine idee finde ich superklasse und unheimlich mutig… und ich bin dir schon jetzt für deine worte sehr dankbar.
    ich selbst bin mutter eines jungen (noch 11 jahre aber die zeit rennt) der ebenfalls an sma II hat… und wäre superfroh wenn jemand mal ehrlich ausspricht was einfach gesagt werden sollte … denn im grunde stehen wir alle im dunklen was dieses thema betrifft…
    ich werde es also gespannt verfolgen und hoffe auf weitere tolle geschichten
    also viel spaß beim blogen und viel erfolg mit deinem vorhaben… ich sag nur daumen hoch OK 😉 liebe grüße aus berlin

  5. Hallo Katja,

    Einen Blog finde ich sehr mutig! Vor allem, weil du dein Studium noch nicht abgeschlossen hast, und das Berufsleben noch vor dir ist! Denke immer daran, das Internet vergisst nicht!

    Ich möchte jedoch noch eine kleine Bemerkung technischer Art loswerden! Ich finde, wenn man für behinderte Menschen schreibt, auch wenn Nichtbehinderte mitlesen bzw. eigentlich gemeint sind, muss man auch ein bisschen drauf achten, dass es lesbar ist! Falls du also irgend einen Einfluss auf den Kontrast hast (die Schrift ist etwas blass im Gegensatz zum weißen Hintergrund) dann würde ich diesen erhöhen!

    Dass Menschen nicht auf ihre Bildung und Berufschancen reduziert werden können, ist ja richtig, aber behinderte Menschen brauchen vor allen Dingen auch ein recht auf Intimität und Privatsphäre! Diese geht in den meisten Fällen allein schon durch die Assistenz zum großen Teil verloren! Da spreche ich aus eigener Erfahrung!

    Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deinem Blog! Schöne Grüße aus Frankfurt

    1. Ich stehe Sport allgemein und Institutionen dgerleichen zwar sehr fern, aber das Thema Mobilite4t le4sst mich aufhorchen als Blogger ne4mlich eine meiner Kernkompetenzen. Und ich arbeite gerade am Launch eines neuen Projektes rund um Mobilite4t und Barrierefreiheit wenn du magst, lass mir gerne unter ne4here Infos zukommen 🙂 0 Komplimente

  6. Liebe Katja, „Inklusion Beginnt In Den Köpfen Der Menschen.“ Richtig!
    Sie führen ein ganz normales Leben und „Natürlich waren mir durch meine Behinderung Grenzen Gesetzt, Aber die grössten Grenzen wurden mir durch die Denkweise unserer Gesellschaft gesetzt.“

    Ich weiß aus Erfahrung, dass, wenn man mit bestimmten körperlichen Behinderungen geboren wird, mann sich nicht anders kennt. Mann lernt mit diesem eigenen Leben zu leben so wie es ist. Somit ist es ein normales Leben wie jedes andere Leben normal ist, weil man seine eigenen Maßstäbe setzt.
    Sie wurden von Ihren Eltern und von Ihnen selbst so erzogen, dass Sie mit Assistenz Ihr normales Leben leben können, 24 Stunden pro Tag.
    Menschen welche eine solche Assistenz nicht benötigen, nennen es eine Einschränkung. Für Sie ist es immer normal gewesen. Dass Sie es eine Begrenzung finden sollte, wird Ihnen sozusagen aufgezwungen von der Gesellschaft die selbst unter der ernsthafte Beschränkung leidet es abnormal zu finden dass Sie sich nicht ’nach üblichen Standard‘ bewegen können, dass Sie trotzdem studieren, sich nachts in Clubs aufhalten, dauerhaft mit Assistenten zu tun haben, sogar mit Assistenten die Ihnen ‘sogar’ helfen mit Ihrem Freund Sex zu geniessen, kurz und gut, dass Sie genauso glücklich oder weniger glücklich sind oder sein können wie alle anderen Menschen. Schliesslich haben alle Menschen ihre Behinderungen. Behinderungen sind normal und gehören zum Leben. Das lernt man ganz schnell wenn man den Vorteil hat nach gesellschatlichen Normen ‚behindert‘ zu sein.

    Das größte Problem womit Sie tatsächlich zu tun haben ist, so scheint es mir, dass Sie sich körperlich und geistig zu der Gesellschaft anpassen, aber die Gesellschaft sich nicht zu Ihren Standards anzupassen weisst, ins besondere mental nicht. Ihre körperlichen Grenzen sind gesellschaftlich überwindbar, aber diese geistige Behinderung der Gesellschaft scheint unbeweglich wie ein Mauer zu sein.

    Die Ausnahme dazu ist aber die Denk- und Gefühlswelt Ihrer Assistenten, ihre Normen sind angepasst. Richtig? Deshalb interessiert es mich von Ihnen zu hören, was für Menschen diese Assistenten sind die normal aber ausserordentlich menschlich leben damit Sie normal leben können, vor allem diejenigen die Sie und Ihren Freund während Ihrer sexuellen Momenten assistieren. Wie haben Sie sie gefunden? Diese Assistenten sind spezialisiert, aber wie zeigt sich dass mental? Und wie haben sie sich spezialisiert, oder ist es mehr ein Talent und die Einstellung zum Sexuellen? Assistieren sie auch anderen Menschen mit Behinderungen? Ist es ein Job? Ich weiß, dass solche Menschen immer mehr gefragt sind, dass nach und nach mehr Menschen mit Behinderungen sich offentlich Sexualassistenten wünschen. Ganz positive gesellschaftliche Entwickelungen sind das. Ich finde Sexualassistenz eine grossartige und menschlich überaus wichtige Arbeit und ich hoffe in der Zukunft auf Ihrem Blog Ihre Ideen und Eindrücke darüber zu lesen, Ihre ‚Vision‘, sondern auch über den Rest Ihres normalen Lebens möchten wir lesen, Ihr Studium, Ihre Einstellung zum gesellschaflichen Leben, wie Menschen einander beim leben helfen müssen und könnten.

    „Inklusion Beginnt In Den Köpfen Der Menschen.“

    Vielen Dank für dieses Blog, Katja!

    Herzliche Grüße und alles Gute !!!

    1. Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele und ich kann mich sowohl den Gedanken als auch den Fragen und Themen-Wünschen oder Interessen komplett anschließen!

  7. Hallo Katja
    Habe deinen Blog mit Begeisterung gelesen. Arbeite im Vinzenzheim mit Menschen mit Behinderung und es gibt immer viele Fragen rund um das Thema Sexualität was auch zb in Mädchengruppen oder im Gruppengeschehen im Alltag besprochen u diskutiert wird. Auch für mich War es Anfangs befremdlich etwas mit dem Thema Sexualität und Menschen mit Behinderung anzufangen. Da konnte ich von unseren Leistungsnehmern noch eine ganze Menge lernen was Offenheit und Bedürfnisse angeht. Freue mich darauf weiter deinen Blog zu verfolgen.

  8. Hallo Katja,
    das liest sich gut! Interessant und erfrischend. Es kann nicht geben, die sich auch auf dem Gebiet der Liebe und Sexualität für mehr Selbstverständlichkeit einsetzen.
    Ich selbst richte ab und an Wochenenden für Menschen mit und ohne Behinderung aus, an denen es in einer lockeren Art von Workshop um Erotik und Sexualität geht.
    Derzeit beschäftigt mich persönlich die Frage, wie ich damit umgehen soll, wenn Menschen sagen: „Sie möchten keinen Partner mit Behinderung.“ Diese Aussagen hat viele Dimensionen und trifft auf viele Leute zu. Auch von Menschen mit Behinderung selbst wird sie geäußert, womit ich ein Problem habe und es spuki finde. Es sei denn, sie leiden so unter ihren eigenen Einschränkungen, dass sie keine weiteren annehmen können.
    Wie siehst Du das?
    Heiner

  9. Hallo Katja,

    zuerst einmal Hochachtung für Deinen Mut, einen solchen Blog überhaupt anzugehen in der heutigen Zeit der Vorurteile gegenüber behinderten Menschen.

    Ich weiß, wovon ich rede, denn ich war über 11 Jahre Leiter einer Selbsthilfegruppe für Dystoniebetroffene, wo auch schwerstbehinderte Menschen dazu gehörten. Ich selbst bin sogar mit einer schwerstbehinderten jungen Frau befreundet (über die Entfernung). Dadurch kann ich zumindest einigermaßen in der Zwischenzeit die Nöte aber auch die Gefühle schwerstbehinderter Menschen verstehen.

    Bevor ich Deinen Blog gelesen habe, war mir vor ein paar Tagen eine Veröffentlichung einer ebenfalls schwerbetroffenen jungen Frau mit Dystonie aus England in die Hände gefallen. Hier hat diese junge Frau 14 Fragen zur Sexualität ( natürlich waren die Fragen von Vorurteilen geprägt) aus ihrer Sicht beantwortet und meines Erachtens ganz phantastisch.
    http://www.cosmopolitan.co.uk/love-sex/sex/a33626/sex-questions-disabled-girls-are-tired-of-answering/

    Genauso offen und lebensfroh schätze ich Dich auch ein.

    Mach weiter so, vor allen Dingene weil es auch anderen nicht nur schwerstbetroffenen sondern auch nur schwerbetroffenen Menschen hilft, ihre Gefühle zu zeigen und zu leben.

    Ich werde in jedem Fall immer mal wiederr auf Deinem Blog vorbeischauen.

  10. Hallo Katja
    Du hast mich berührt es ist so toll was aus dir geworden ist bin so stolz auf dich ,
    Du wüsstest schon immer was du wolltest . Du bist ein ganz toller Mensch freu mich noch mehr von dir zu hören .
    Vielleicht weißt du ja noch wer ich bin
    Lg jenny

  11. Hallo Katja, ich finde es echt mutig von dir, dass du so offen über deine Behinderung sprichst. Schließlich ist es nicht selbstverständlich als Mensch mit einer Behinderung offen darüber zu reden. Ich selbst habe ebenfalls eine Behinderung, die damals bei meiner Geburt durch einen einminütigen Sauerstoffmangel entstanden ist, als mir die Nabelschnur selbigen für eben diese eine Minute abgedrückt hat. Dadurch habe ich Probleme mit Mathematik, dann kommen noch Konzentrations-, Wahrnehmungs- und Koordinationsprobleme. Auch feinmotorische Störungen sind die Folge. Auch meine Ehefrau Lisa hat eine Behinderung, die man ihr eher ansieht, als mir. Ich wünsche dir, dass du mit deinem Blog wirklich die Menschen erreichst, die du erreichen willst und es dir gelingt, diesen Menschen die Augen zu öffnen.

    Liebe Grüße aus Frankfurt am Main

    Steffen Reiner, 40 Jahre

    1. hallo raul,ja persf6nliches buget ist mir bekannt und auch mit den Assistenz Kre4ftenich datche schon auch mit an das persf6nliche buget aber will eben auch einen versorgungsvertrag mit den kassen und eben auch die behandlungspflege anbieten zu kf6nnen 0 Komplimente

  12. Moin Moin Katja, eine ganz normale Frau spricht überein ganz normales Thema, über Sex!
    So oder ähnlich KÖNNTE eine Ankündigung Deines Blogs oder eines Vortrages lauten, WENN die >>Inklusion<< schon funktionieren würde.Ist aber leider noch nicht so. Und darum
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu Deinem Blog, und ich bewundere Deinen Mut, offen über (D)ein Problem zu reden, dass so oder ähnlich viele betrifft! Ich wünsch Dir weiterhin alles Gute und viel Spaß am Leben! Denn es ist schön,AUCH mit einer "Behinderung".

  13. Hallo Katja,

    ich gratuliere Dir zu Deinem Block und zu dem gewählten Thema. Ein ganz normales – in unseren Köpfen.
    Ich (47) selber habe keine Behinderung, aber arbeite als Arbeitsgruppenleiter in einer WfB. Da ich sehr offen mit diesem Thema „Sex und Behinderung“ umgehe, werde ich auch des öfteren von Mitarbeitern angesprochen. Fast durchweg von Frauen. Es folgen dann Fragen, wie: Dürfen beh. Menschen heiraten, Kinder kriegen usw.?
    Ich setzte mich dann mit Ihnen an den PC und zeige im Internet, auch wenn sie nicht lesen können, die entsprechenden Gesetze. Das bringt mehr, als wenn ich nur sage: ja, sie dürfen.

    Meine eigene Partnerschaft sieht so aus, dass meine Freundin Tetra-Spastiker ist und sie eine leichte geistige Einschränkung hat. Wir sind seit über drei Jahren ein Paar und haben natürlich auch SEX, sehr schönen Sex. Ich habe sie so kennen gelernt und mich voll verliebt, natürlich in einer WfB. Heute arbeiten wir in getrennten Werkstätten.
    Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass solche Beziehungen in der Gesellschaft nicht gerade akzeptiert sind. Auch nicht bei vielen Kollegen von mir.
    Das soll es erstmal gewesen sein. Wir „lesen“ uns wieder und mach weiter so!
    LG Michael

    PS: Ändere bitte die Schriftfarbe.

  14. Hallo Katja!

    Ich finde dein Vorhaben auf diesem Block sehr bewundernswert. Ich bin tatsächlich in meinem Leben selten mit Menschen mit einer Behinderung in Berührung gekommen, bin dadurch aber nur umso gespannter auf deine Blogeinträge. Mich interessiert das Thema sehr, ich finde aber auch deine Art zu schreiben sehr symphatisch. (Andere Themen von Dir angesprochen wären also bestimmt auch nicht unspannend.)

    Liebe Grüße,
    Leonie

  15. Hallo Katja,

    auch ich bewundere deinen Mut, so offen zu schreiben. Und ehrlich, ich habe mich durchaus schon mal gefragt, wie das denn so ist mit der Sexualität von Menschen mit Behinderung.
    Ebenso bewundere ich deine positive Lebenseinstellung.

    Liebe Grüße,
    Verena

  16. Katja, was du hier beschreibst, hört sich unglaublich erstrebenswert an: Die Leute wachrütteln. Schon mit deinem kurzen Eintrag hier hast du mir einiges beigebracht. Deswegen: Mach bitte bitte weiter!!

  17. Hi Katja.
    Finde dich und die Idee des Blogs super.
    Ich blogge selbst über mein NORMALES leben trotz einer Muskelerkrankung und einem Rollstuhl.
    Zugeben muss ich aber, dass ich über das Thema Sex noch nicht so offen schreiben kann und wahrscheinlich auch nue werde!

    Ich find es toll, dass du Soziale Arbeit studierst 🙂 wollt ich auch mal machen, hab mir das mit einer Behinderung jedoch sehr schwierig vorgestellt. Ich studiere nun Medien- und Kommunikationswissenschaften und meine Beste Freundin (nicht-behindert) Soziale Arbeit 😉

  18. Liebe Katja,

    ich bin gerade über dein Gesuch nach einer Assistentin auf Facebook auf deinen Blog aufmerksam geworden und habe mir einige deiner Beiträge durchgelesen. Ich finde es wahnsinnig toll, dass du so offen mit deiner Behinderung umgehst und sogar über solch intime Themen wie Sex sprichst! Um so offen zu reden, bedarf es sicherlich einer Menge Mut.

    Ich finde es immer wieder erschreckend, wie distanziert oder teilweise auch ablehnend viele Leute mit Menschen mit Behinderung umgehen. Ein Grund dafür ist sicherlich Unwissenheit und daraus resultierende Unsicherheit. Umso wichtiger erscheint es mir, dass diese Leute durch Informationen, wie z.B. deinen Blog, „aufgeklärt“ werden und einen Einblick in den Alltag eines Menschen, der auf eine 24 Stunden-Assistenz angewiesen ist, erhalten.

    Ich finde es schön zu lesen, dass du deine Möglichkeiten so gut es geht, nutzt und genauso wie jeder Mensch ohne körperliche Einschränkung das Studentenleben genießt, eine Liebesbeziehung pflegst und das Leben genießt :o)

    Mein Respekt und meine Bewunderung sind dir sicher! ;o)
    Liebe Grüße (ebenfalls aus Köln)!
    Lea

  19. Danke für die interessanten Einblicke!
    Ich habe keinen unmittelbaren persönlichen Bezug zum Inklusion und Sexualität, habe Deinen Blog zuerst also nur aus Interesse gesehen.
    Mir ist aber beim Lesen aufgefallen, dass ich viele Situationen, die Du beschreibst, wiedererkenne – auch wenn weder ich noch mein Freundeskreis mit einer chronischen Erkrankungen leben. Auch bei nicht-Behinderten spielen beim Sex Gefühlschaos, peinliche Situationen und Kommunikationsprobleme eine Rolle. Auch ein „gesunder“ Körper funktioniert ja oft nicht so, wie man es gerne hätte, und die meisten Leute müssen erst lernen, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Probleme zu kommunizieren – egal ob körperlich eingeschränkt oder gesund.
    Von Deinen Erkenntnissen können also sicher viele, ob mit Behinderung lebend oder nicht, etwas lernen. Danke für Deine Offenheit!

  20. Ich glaube, dass die Frage zu pacauhsl ist. Bedarfe gibt’s sicherlich. Viele Menschen die ich mit Behinderung kenne, haben eher Assistenz via persf6nliches Budget Das sind dann aber keine Pfleger. 0 Komplimente

  21. Hallo Katja

    Durch deinen Aufruf bei den eBay Kleinanzeigen bin ich auf dich gestoßen und wollte dir sagen das ich es klasse finde wie du dein Leben meisterst. Du strahlst so viel Lebensfreude aus.

    Vielleicht möchtest du dich mal bei mir melden. Habe dir auch via Facebook geschrieben. Bin ausgebildete pflegefachkraft 🙂

  22. Verehrte Katja! Als ich das Radio eingeschaltet habe und von deinem Geständnis hörte, war ich sichtlich gerührt. Ich finde es vorbildlich von dir, dass du deinen Problemen trotzt und mitten im Leben stehst. Ich wünsche dir Kraft, und viel Hoffnung 😉

    Liebe Grüße aus Düsseldorf

    Elena

  23. hallo katija

    leider ist der kontrast auf Deinem Blog sehr schlecht, das ich kaum etwas lesen kann. Ich wollte dich mal etwas fragen, wie kannst du finanziel mit Behinderung leben ( gleichgesinnter ) Den ich suchen nach Auswegen aus der finzaziellen Misere heraus zu kommen, den es gibt keine Jobs für Behinderte ( Fehlbelgungsabgabe )

    Gruß Siggi

  24. Ich bin Lotse für behinderte Menschen.
    Ich habe genau das selber Problem mit der sexuallität. Bei mir kommt dazu, das ich schüchtern
    bin.

  25. Liebe Katja
    Ich möchte auch einen Blog machen mit demThema: behindert-aber -lebendig. Ich bin selber sehr behindert durch eine chronische Erkrankung(Behcetsyndrom) und als Folge einer missglückten , der sechs weitere folgten wegen Infektionen. Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr krank und habe damals deshalb Medizin studiert , mir wurde unterstellt, dass alles nur psychosomatisch gewesen sei. Ich habe Freude am Leben, weil mich viele Dinge interessieren. Ich möchte mit meinem Blog auch Mut machen, dass es durchaus möglich ist, mit einerBehinderung zu leben und zufrieden zu sein.Ich habe ein Buch zu einem ähnlichen Thema veröffentlicht: Briefe an mutige Frauen, über Frauen, die trotz Behinderungen, chornischer Erkrankungen, Lebenskrisen ein zufriedenstellendes Leben führen. Ich möchte herausfinden, warum bei manchen Menschen die seelische Widerstandskraft gross ist. Noch bin ich damitbeschäftigt, WordPress einzurichten. Ich bewundere deine Offenheit, insbesondere über das Sexualleben. Wer bezahlt bei dir die Assistenz?

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