Ein Lebenszeichen…

Hallo meine Lieben,

ich hoffe es geht euch gut!

Ich habe mal wieder sehr lange nichts von mir hören lassen. Es war sehr viel los und um ehrlich zu sein, hatte ich keine Idee zu einem neuen Blogeintrag.

Zudem stecke ich mitten in meiner Bachelor Abschlussarbeit und habe im Vorfeld viel vorbereiten müssen.

Bei mir hat sich einiges getan und verändert, insbesondere in meinem Liebesleben. Ich bin frisch in einer Partnerschaft und glücklich wie schon lange nicht mehr. Die Details würde ich allerdings erstmal noch für mich behalten, unter anderem, weil es auch für ihn eine komplett neue Situation ist mit einer Bloggerin liiert zu sein. Dennoch würde ich gerne einen Artikel veröffentlichen, indem es darum geht, wie Parternschaft und persönliche Assistenz sich miteinander vereinbaren lassen. Vor allem in einer Beziehung, in der der Partner zuvor keine Berührungspunkte mit Behinderung und den dazu gehörigen Schnickschnack hatte… Manchmal ein ganz schöner Drahtseilakt… Leider wird dieser Blogeintrag noch etwas warten müssen, weil ich mich jetzt primär um meine Abschlussarbeit kümmern muss.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Ihr würdet mir wahnsinnig helfen, wenn ihr selber oder Frauen mit einer sichtbaren, chronischen Körperbehinderung seid/ kennt und über 15 Jahren alt seid/ sind.

Der Fragebogen ist wie gesagt NUR auf Frauen mit einer sichtbaren, chronischen Körperbehinderung ab 15 Jahren zugeschnitten, Alle Fragen umschließen das Thema Körperidentität und Selbstwertgefühl (von diesen Frauen), daher können manche Fragen auf die Befragten (euch) privat und intim wirken. Aus diesem Grund ist der Fragebogen komplett anonym!

Die Ergebnisse der Umfrage verwende ich ausschließlich für die Auswertung meiner empirischen Arbeit.

Mit der Auswertung möchte ich herausfinden, ob eine sichtbare, chronische Körperbehinderung die Körperidentität von Frauen mit einer körperlichen Behinderung beeinflusst und welche Auswirkungen das auf das Selbstwertgefühl dieser Frauen hat.

Ich bedanke mich im voraus bei euch für eure Zeit und Unterstützung!

Eure Katja

Hier der Link zur Umfrage:

https://ww3.unipark.de/uc/KIS/5054/

6 Gedanken zu „Ein Lebenszeichen…“

  1. Ich habe durch den online Artikel in der jetzt zu deiner Seite gefunden, weil ich gerade eine Masterarbeit zum Thema „Sexuelle Bildung in den beruflichen Schulen“ schreibe. Ich habe vorher noch nie über Sexuelle Assistenz oder wie körperlich eingeschränkte Menschen Sex haben können nachgedacht. Insgeheim war mir immer klar, dass Sex für alle Menschen (egal ob krank oder gesund oder trans* oder in irgendeiner Art und Weise eingeschränkt) da ist, aber wie schwer es für manche Menschen sein kann, Sexualität auch zu leben, war mir nicht klar. Ich finde es großartig, dass du so ehrlich und mutig über deine Sexualität schreibst. Hast du eine Meinung dazu, wie und was von der Sexualität von Behinderten in der Berufsschule thematisiert werden sollte?

  2. Hi Katja!

    Schön,dass du wieder auf deinem Blog schreibst. Respekt,dass du deinen Bachelor gemacht hast.
    Lass dir bei allem Zeit und was immer es ist:Nimm es gelassen
    (Kleiner Tipp von mir).

    P.S. Ich mag dich 🙂

  3. Katja!

    Ich hätte da einen ganz speziellen Tipp für dich:Ich empfehle dir eine Verhinderungspflege. Du kannst das einmal im Jahr beantragen,
    und wenn sich einen Monat lang (z.b. deine Assistenten/innen in Mai/Juni um dich kümmern,also so wie immer),kannst du dir zirka 4800€ verdienen. Selbstverständlich solltest du dich vergewissern,das die Pflicht/Möglichkeit/Freiwilligkeit darin besteht,auch aus Respekt deinem Personal einen Teil abzugeben. Du hast anschließend die Möglichkeit,eine Menge für deine Rente zu sparen.

    Du kannst es dir gerne nochmal alles ganz relaxed und gechillt durch den Kopf gehen lassen.

    Es ist ein gut gemeinter Rat.
    Am besten,du informiert dich,
    falls du einen Betreuer hast, maybe.

    Besteht zufällig Redebedarf bei dir,liebe Katja? Ich hab immer ein offenes Ohr für dich,gell?

    Dein Blog gibt mir übrigens ein Gefühl von Wohlgemut.

    Danke dir.Bist echt ein Schatz.

    Gruß

    Elena

    P.S. Elena ist mein richtiger Name. Den vertraue ich dir an,
    weil ich ein gutes Gefühl bei dir habe.

    1. Ich verstehe nicht, was für ein Betreuer sollte Katja haben? Sie braucht doch keine Betreuung.

      Für die Rente sparen? Keinen Normalverdiener (unter dem Median) bringt das noch etwas, sie werden alle auf Aufstockung angewiesen sein und Ersparnisse werden da nur angerechnet.

      Ich befürchte, besonders für Katja ist es schwierig, Geld anzusparen, ab einer gewissen Summe Verdienst/ Ersparnis (und dafür muss sie keine Millionärin werden) wird sie die Assistenz schon selbst zahlen müssen.

      Ungleichheiten werden nicht ausgeglichen sondern aufrecht erhalten.

      Politisch muss sich einiges ändern!

  4. Hallo Katja!

    Du bist vorbildlich,weil du aus deiner Schwäche eine riesige Stärke gemacht hast.Wie machst du das bloß?

    Ich habe eine unsichtbare Körperbehinderung und schaffe noch nicht einmal die FOR.

    Gruß Nivea

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